Für die Entwicklung der Stadt Essen bis zum Jahr 2015 und darüber hinaus
stellt die Bebauung des Geländes der ehemaligen Kruppschen Gussstahlwerke,
dem Krupp-Gürtel, einen wichtigen Baustein dar.
Zwischen Altendorf und der Innenstadt werden 230 ha neuer Raum für Wohnen, Wirtschaft und Erholung geschaffen.
Innerhalb des Krupp-Gürtels entstehen mitten in Essen attraktive Wohnräume für viele hundert Menschen, innenstadtnah und mit schnellen Verkehrsanbindungen.
Die hervorragende Lage bietet die Voraussetzung und das Potential,
ein modernes urbanes Stadtquartier zu entwickeln.
Eines der Ziele des Stadtentwicklungsprozess Essen Perspektive 2015+
ist die Sicherung und der Ausbau Essens als Zentrum der Metropole Ruhr.
Einmal entwickelt, trägt der Krupp-Gürtel wesentlich dazu bei, den Standort Essen insgesamt erheblich aufzuwerten.
Seine zukünftige Struktur unterstützt das Leitbild „Mitte, Vielfalt und Wandel“.
Das Areal ergänzt bzw. erweitert die City. Der neue dritte Stadtring wird die Verkehrssituation stark verbessern und eine neue großstädtische Zentralität für die Konzernstadt schaffen.
Der Krupp-Gürtel ist vor allem für die Anbindung des Stadtteils Altendorf von Bedeutung, da er durch seine Neuerschließung eine positive Wirkung auf die städtebauliche Struktur des Stadtteils haben kann.
Zudem ist die Schaffung von Freiräumen von besonderer Qualität für die Weststadt, Altendorf und Frohnhausen.
Durch den Krupp-Park wird den Bürgern der Stadt ein 22 ha großes Gebiet zur Erholung in der Natur zur Verfügung stehen.
Für das gesamtstädtische Verkehrsnetz und das Straßennetz im Essener Westen ist die Verwirklichung des Krupp-Gürtels enorm wichtig,
da durch den Berthold-Beitz-Boulevard die Straßen in Altendorf und in den innerstädtischen Gebieten entlastet werden.
Durch den Bau wird ein unmittelbarer Bezug zum Zentrum hergestellt.