Die vorhandenen Straßenbahnlinien 101 und 109 sollen künftig in Richtung Osten verlegt und über den Krupp- Boulevard geführt werden, so dass der gesamte Krupp-Gürtel in der Nord-Süd-Achse erschlossen wird.
Sechs neue Haltestellen im Krupp-Gürtel könnten dann für eine gute Anbindung des Gebietes sorgen.
In 10 Minuten würde man dann das Schloss Borbeck, das Georg-Melches-Stadion oder das Folkwang Museum erreichen. In 15 Minuten wäre man mit der Bahn am Baldeneysee, am Stadthafen oder am Weltkulturerbe Zollverein.
Die Linie 101 soll die zentrale Erschließung des Krupp-Gürtels übernehmen.
Sie würde von Borbeck und Bergeborbeck kommend auf die neue Straßenbahntrasse des Berthold-Beitz-Boulevard fahren und den gesamten Krupp-Gürtel in der Nord-Süd-Achse durchqueren.
Im weiteren Verlauf über die Hachestraße würde sie die zentrale Haltestelle „Hauptbahnhof“ bedienen.
Die Linie 109 soll über die Frohnhauser Straße auf den Berthold-Beitz-Boulevard geführt werden und bis zur Altendorfer Straße parallel zur Linie 101 verlaufen.
Von dort würde sie ihrem heutigen Linienverlauf Richtung Steele folgen und die Innenstadt über die zentralen, unterirdischen Haltestellen „Berliner Platz“ und „Porscheplatz“ erschließen.
Der Krupp-Gürtel würde so nahtlos an das Netz des ÖPNV angeschlossen.
Die Linien 101 und 109 wären mit dem Essener Hauptbahnhof verbunden, an dem sich mit U-Bahn, Straßenbahn, Bus, S- und Regionalbahn, sowie Fernzugverkehr viele Umsteigemöglichkeiten bieten.
Im Südwesten des Krupp-Gürtels liegt der Bahnhof Essen-West. Durch diesen Haltepunkt bestehen für den Krupp-Gürtel schnelle Verbindungen zu den Hauptbahnhöfen der Nachbarstädte sowie Bahnanschlüsse an die innerstädtische Zentren von Dortmund, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Bochum, Oberhausen, Bottrop und Hattingen.
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